Das Buch der Bücher - eine neue Ausstellung

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Sind sie auch schon von Pontius zu Pilatus gelaufen und nur Tohuwabohu erlebt? Am liebsten hätten sie jemandem die Leviten gelesen, aber alle Verantwortlichen waren wie vom Erdboden verschluckt? Wenn sie das kennen, dann müssen sie im Juni nach Niederzwehren in den Entenbühl kommen. Warum? Das A und O an der ganzen Sache ist, dass geläufige Sprüche und Redewendungen im Deutschen häufig ihren Ursprung in der Bibel haben (auch der mit A und O), und genau das wird unter anderem im Rahmen einer Wanderausstellung, die nach Wien, München, Düsseldorf, Berlin nun auch nach Kassel kommt, thematisiert: “ Die Bibel – ein Handbuch fürs Leben“. Die Ausstellung hat täglich ihre Pforten von 10-20 Uhr geöffnet: im Ausstellungssaal der Zeugen Jehovas in Kassel, Im Entenbühl 8. Strassenbahnstation Universität/Korbacher Straße. Der Eintritt ist frei. Führungen finden fortlaufend statt, auch in verschiedenen Sprachen, ebenso in Deutscher Gebärdensprache. Warum sollte sich ein Besuch lohnen? In diesem Kasseler Sommer passt es bestens, wenn nicht nur doc 14 mit Parthenon auf verbotene Bücher aufmerksam macht, denn die Bibel war und ist – teilweise bis heute – ebenfalls ein prominenter Leidensgenosse geächteter Bücher. Dieser über Jahrhunderte andauernde Widerstand sowohl dem Objekt wie auch den dazugehörigen Personen gegenüber, wird auf dieser Ausstellung intensiv dargestellt, ebenso wie Fragen nach der Glaubwürdigkeit, der Authentizität und der Wertigkeit des Buches für Menschen des 21. Jahrhunderts. Ein neues Kapitel im Leben aufschlagen? Ach ja, ein Buch aufschlagen. Hat übrigens auch etwas mit dem Umgang mit alten Bibeln, die kostbar und teuer waren, zu tun. Auch das wird in der Ausstellung anschaulich dargestellt und zum Mitmachen eingeladen. Also, „nicht länger im Dunkeln tappen“ ( 3. Buch Mose 28,29 -Luther 1964)…Informationen und Voranmeldungen unter www.bibel-kassel.de

Quelle: kassel-zeitung